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Foto: Christoph Mischke|

Ammar Hatem -
Wer bin ich?

Künstler und Kurator, ich lebe seit zwei Jahren in Berlin. Derzeit mache ich meinen Master an der Universität der Künste Berlin UDK, Fachbereich Kunst im Kontext. Ich bin 2015 nach Deutschland gekommen, wo ich in Göttingen an vielen Projekten und Workshops gearbeitet habe. Ich wurde in Damaskus in eine drusische Familie hineingeboren. Dort habe ich später Kunst an der Universität der Schönen Künste von Damaskus studiert. Ich habe immer versucht, auf den öffentlich geführten, häufig von Institutionen geleiteten Diskurs zum Thema der kulturellen Identität Einfluss zu nehmen.

Ich glaube, dass die Zukunft eine kollektive Verantwortung ist. Heute erleben wir in Nordafrika und Westasien eine neue kulturelle Bewegung, die kulturelle Identitäten aufdeckt, die zuvor unterdrückt wurden. Der Ausgangspunkt dieser Ausstellung war, einen umfassenden Punkt zu schaffen, durch den wir eine zukünftige künstlerische und kritische Vision für die Region aufbauen können. Ich habe viel von den teilnehmenden Künstlern*innen gelernt und gemeinsam haben wir dieses Projekt entwickelt, da sie uns verschiedene Formen und Ideen zu kulturellen Identitäten sowie eine neue Vision für die Rolle des Individuums und der Individualität in der Gesellschaft präsentiert haben. Und am Ende möchte ich allen Teilnehmern*innen für diese ausdrucksstarken Kunstwerke danken, die die Ausstellung jedes Mal in eine neue Richtung gelenkt und bereichert haben. Und ein besonderer Dank geht an das Museum Friedland für die Unterstützung, die sie uns und unserem Projekt über ein Jahr hinweg gegeben haben.